Besuch THW Ortsverband Havixbeck

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Ein beeindruckender Besuch beim Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) in Havixbeck liegt heute Abend hinter mir. Im September hatte das THW unter dem Schlagwort “MdB und THW” UH_141118_THWzu einem gemeinsamen Abend einge-laden, an dem ich den Münster-länder Geschäftsführer des Technischen Hilfswerkes Josef Frieling kennengelernt habe. Schon dort berichtete er mir von der Arbeit die vor Ort geleistet wird. Dem Treffen in Berlin folgte meine Zusage, dass ich das THW in Havixbeck gerne besuchen komme.

Gesagt, getan: Heute gaben mir die vielen Freiwilligen des Ortsverbandes Havixbeck einen sehr guten und tiefen Einblick in die Organisation und Struktur des Technischen Hilfswerkes im Allgemeinen und im Speziellen für unser Münsterland. Darüber hinaus durfte ich zusammen mit dem SPD-Ortsverein Havixbeck den neuen großen Gerätewagen besichtigen und viel über die Funktionen erfahren. Übrigens, die Beschaffung des Gerätewagens erfolgte auf Bundesebene und dieser ist einer von bundesweit 135 neuen Fahrzeugen. Zum Schluss der umfangreichen Führung bekamen wir noch eine kleine Vorführung der Fachgruppe Ortung, welche beispielsweise verschüttete und eingeschlossene Personen mit Rettungshunden auffindet. Die Hunde werden in Havixbeck ausgebildet und finden ihren Einsatz weit über die Ortsgrenzen hinaus.

Zum Schluss darf ich an dieser Stelle die exzellente Jugendarbeit des THW nicht vergessen. Unter dem Motto „Spielend Helfen Lernen“ erlernen die Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren mit viel Spaß technische Sachverhalte und gesellschaftliche Werte.

Die Arbeit, die das THW im Bereich der Jugendarbeit und im Einsatz und Katastrophenschutz übernimmt kann nicht hochgenug hervorgehoben werden und verdient unser aller Dank. Gerne kann man das THW unterstützen – ob aktiv oder mit einer finanziellen Zuwendung. Jeder Euro ist hier gut investiert. Umso mehr freue ich mich, dass der Bund in der letzten Woche 27 Millionen Euro bis 2018 für notwendige Sanierungsarbeiten und Neubauten für das THW bereitgestellt hat.

Abschließend möchte ich meinen großen Dank den Kolleginnen und Kollegen des THW Ortsverbandes Havixbeck aussprechen, die sich viel Zeit für mich genommen und mir einen umfangreichen Einblick gegeben haben. Vielen Dank dafür und für das was ihr für uns leistet. Herzlichen Dank auch an den SPD-Ortsverein Havixbeck, die mich heute begleitet haben. Es war für mich ein spannender und informativer Besuch – allen vielen Dank!

Wer sich noch weiter über das THW in Havixbeck informieren möchte, findet auf dessen Homepage weitergehende Informationen: www.thw-havixbeck.de

Hier der Beitrag als Audiodatei zum Anhören:

Hier finden Sie meine Fotos aus dem Facebook-Fotoalbum zu meinem Besuch. (Übrigens: Wussten Sie schon, dass meine Facebook-Seite für jeden zugänglich ist – eine Anmeldung bei Facebook ist nicht notwendig. Schauen Sie doch einfach mal drauf – hier gelangen Sie zur Seite auf Facebook.)

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Ulrich Hampel besucht Schornsteinfegerschule in Dülmen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel besuchte die Schornsteinfegerakademie in Dülmen. Begrüßt wurde er dort von UH_141118_SchornsteinfegerakademieKarl-Heinz Wesel, Obermeister der Schornsteinfeger-innung, Günther Gaux, von der Schornsteinfegerakademie und Andreas Mahlberg vom Institut für Wärme- und Oeltechnik.

Bei einem Rundgang durch das Haus konnten die modernen technischen Anlagen und Schulungsräume, die sogar von den Fachhochschulen gerne genutzt werden besichtigt werden. Hier bilden sich die Schornsteinfeger und andere Berufsgruppen fort. Das Bildungszentrum bietet die Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk, den Gebäudeenergieberater und Lehrgänge rund um die Themen Umwelt, Energie und Raumhygiene an. Von diesem vielfältigen Angebot der Weiterbildung zeigte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete sehr beeindruckt. In der Diskussion mit den drei Fachleuten machte Ulrich Hampel deutlich, was ihm wichtig ist: „Die Preise für Strom müssen stabil bleiben, Energie muss für die Menschen bezahlbar sein und das kann nur mit einem Energiemix erreicht werden. Beim weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien müssen auch Arbeitsplätze gesichert werden.“ Karl-Heinz Wesel, Obermeister der Schornsteinfegerinnung versicherte in dem Gespräch, dass die Schornsteinfeger bei der Energiewende verlässlicher Partner sind, sie haben eine Beraterfunktion und die Bevölkerung hat großes Vertrauen in diese Berufsgruppe. Weil der Austausch und die Fachkompetenz der Fachleute vor Ort für die Arbeit im Bundestag, vor allem in dem Themenbereich Energie und Energiewende unersetzlich sind, verabredeten der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel und die Schornsteinfegerschule einen weiteren kontinuierlichen Austausch.

Hier der Beitrag als Audiodatei zum Anhören:

Erfolg: 10 Millionen Euro mehr für Vielfalt und Toleranz

Die jüngsten Ereignisse in Köln haben gezeigt, dass wir gegen Angriffe auf Demokratie und UH_141117Rechtsstaatlichkeit, verbunden mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemi-tismus und anderen Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit deutlich Flagge zeigen müssen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel begrüßt es sehr, dass der Bund dafür zukünftig 10 Millionen Euro mehr zur Verfügung stellt. Damit stehen den Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie ab 2015 40,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Auch die Ergebnisse des NSU Untersuchungsausschusses hätten dramatisch verdeutlicht, dass es zielgerichteter Präventionsstrategien von Kommunen, Ländern, dem Bund und der Zivilgesellschaft bedarf, um demokratiegefährdenden Entwicklungen entschlossen entgegenzutreten. „Bundesprogramme wie „Demokratie leben!“ sind „Leuchttürme“ für ein Mehr an Demokratie, da muss man auch Geld in die Hand nehmen, um Vereine, Projekte und Initiativen zu unterstützen, die hier aktiv sind“, so Ulrich Hampel.

Die lokalen Aktionspläne leisteten hervorragende Arbeit und auch Opfer- und Ausstiegsberatung seien wichtige Anlaufpunkte. „Diese Arbeit muss gestärkt werden, damit wir die Maßnahmen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie mit noch mehr Leben füllen können. Daher freut es mich hier eine wesentliche Mittelerhöhung erreicht zu haben.“, erklärt Ulrich Hampel abschließend.

Hier der Beitrag als Audiodatei zum Anhören:

Newsletter 15-2014

Eine intensive Woche in Berlin mit verschiedensten Themen liegt hinter mir. Das heißt für Sie, es gibt einen vollen Newsletter mit vielen Thematiken, UH_Newsletter_Kalenderdie mich die zurückliegenden Tage beschäftigt haben. Die Inhalte reichen diesmal von bezahlbaren Wohnraum (Mietpreisbremse) über Chancen-gerechtigkeit in der Bildung (BAföG Novelle) und die Lage am Arbeitsmarkt mit besonderem Fokus auf Langzeitarbeitslosen bis hin zum sensiblen Thema der Sterbe-begleitung

Hier gelangt ihr zum Newsletter.
Natürlich ist auch dieser Newsletter auch hier als Audiospur verfügbar.

Mehr BAföG für mehr Chancengleichheit

Die 25. BAföG-Novelle, die der Deutsche Bundestag am 13. November 2014 in 2./3. Lesung verabschiedet hat, bringt ab dem 1. August 2016 spürbare Verbesserungen für Auszubildende und Studierende.UH_141113_BAfoeG

„Durch die Anhebung der Einkommensfreibeträge um 7 Prozent werden 110.000 junge Erwachsene zusätzlich von der Förderung profitieren. Das ist eine konkrete Maßnahme für mehr Chancengleichheit“, so der heim-ische SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel.

Mit der Erhöhung der Bedarfssätze um 7 Prozent und einer Anhebung der Wohnkosten- und Sozialpauschalen, steigen gleichzeitig auch die finanziellen Mittel, die den Geförderten monatlich zur Verfügung stehen. Der Höchstsatz für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, erhöht sich damit von 670 Euro um 9,7 Prozent auf 735 Euro monatlich.

Auch strukturell nimmt die BAföG-Reform einige wichtige Änderungen vor. Die Förderlücke zwischen Bachelor- und Masterstudium wird endlich geschlossen, überflüssige Leistungsnachweise werden abgeschafft und bürokratische Hürden insgesamt abgebaut. Das BAföG wird durch die Reform besser an die Studienrealitäten angepasst und insgesamt moderner. Die Online-Antragsstellung, die ab 2016 bundesweit möglich sein soll, erleichtert und beschleunigt die Beantragung der Förderung.

Ab 1. Januar 2015 übernimmt der Bund die Kosten der BAföG-Leistungen allein. „Durch die Übernahme des Länderanteils beim BAföG werden die Länder dauerhaft um 1,17 Mrd. Euro jährlich entlastet. Dieses Geld werden die Länder in Kitas, Schulen oder Hochschulen investieren. Damit wird die Bildungsfinanzierung auch im Kreis Coesfeld nachhaltig gestärkt“, erklärt Ulrich Hampel.

„Das BAföG ist wie kein anderes bildungspolitisches Instrument ein Garant für Chancengleichheit: Die SPD wird sich deswegen auch über die 25. BAföG-Novelle hinaus für eine Weiterentwicklung des BAföG stark machen“, erklärt Ulrich Hampel.

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Newsletter 14-2014

Freitag ist Newsletter-Tag!

Die Themen diese Woche reichen in meinem aktuellen Newsletter 14-2014 erneut von der Lage der syrischen Flüchtlingen über das neue ElterngeldPlus mit dem Ziel mehr Flexibilität bei Elternzeit und Elterngeld zu schaffen, dem aktuellen Thema des Gesetzesvorhaben zur Tarifeinheit und die konsequente Verfolgung von Steuerhinterziehung bis zur PKW-Maut.

Meinen Newsletter finden Sie hier auf meiner Homepage. Natürlich ist auch dieser als Audiodatei hier zum anhören verfügbar.
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Ulrich Hampel SPD ermöglicht Schülerpraktikum in der Politik

Ben Nötzold aus Altenberge, Schüler der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde, absolvierte drei Wochen lang sein Schülerpraktikum bei dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Hampel.

Vier Tage verbrachte der Praktikant in Berlin und lernte das Abgeordneten-Büro kennen, wo er sogleich bei der Bearbeitung der Post half. UH_BenNötzold_pmAußerdem bekam Ben die Möglichkeit mit einer Besucher-gruppe aus dem Wahlkreis im Rahmen einer Berlinfahrt das politische Berlin zu erkunden. Dabei   unterstützte er meine Mitarbeiter bei der Betreuung der Gäste. Er besuchte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Ausstellung “Topographie des Terrors“ und den Deutschen Bundestag.

Zwei Wochen lang arbeitete der 13-jährige Schülerpraktikant in meinen Bürgerbüros in Altenberge und Dülmen mit. Er schrieb seinen ersten Presseartikel und einen Bericht für die Homepage des Abgeordneten Ulrich Hampel. Besonders spannend fand Ben die vielen Besuche der Bürgerinnen und Bürger die mit ihren Anliegen die Bürgerbüros aufsuchten.

„Während dieser Wochen konnte Ben “nah dran“ meine tägliche politische Arbeit erleben. Ich ermögliche Jugendlichen immer gerne ein Praktikum bei mir zu absolvieren damit sie die Möglichkeit haben einen Einblick in die politische Arbeit zu bekommen.“, so Ulrich Hampel.

Hier der Beitrag als Audiodatei zum Anhören:

„Mit Ulli nach Berlin“ vom 20.- 23.Oktober 2014

„Mit Ulli nach Berlin“, unter diesem Schlagwort reiste vom 20. bis zum 23. Oktober 2014 auf Einladung von Ulrich Hampel (MdB) eine Gruppe Gewerkschafter aus dem Wahlkreis nach Berlin.

Die Gewerkschafter besuchten den Deutschen Bundestag, den Plenarsaal und auch den Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion. Bei einem gemeinsamen Rundgang unter Führung von Ulrich Hampel erkundeten die Gewerkschaftler das Paul-Löbe-Haus und deren Sitzungsräume für die Ausschüsse, die unterirdischen Gänge des Bundestages und das Jakob-Kaiser-Haus, mit den vielen Büros der Abgeordneten. Die Gruppe war hellauf begeistert davon, die Orte an welchen Politik gemacht wird einmal persönlich zu erleben. Außerdem standen diverse Vorträge und Informationsgespräche auf dem Programm so zum Beispiel im Ministerium für Arbeit und Soziales, wo intensiv über die Rente ab 63 und die Einführung des Mindestlohns diskutiert wurde. Sehr beeindruckt waren die Gewerkschafter von einem  Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Insassen eines Stasigefängnisses, der während der DDR-Zeit einen Fluchtversuch unternommen hatte. Im Bundespresseamt   war die Gruppe zu einem Informationsgespräch bei der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit eingeladen. Hier wurden interessante Aspekte des Datenschutzes aus Sicht der Gewerkschaftler, wie zum Beispiel die Überwachung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erörtert. Nach vier Tagen Berlin fuhr die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zurück in die Heimat.

Sie wollen auch einmal an einer solchen Fahrt teilnehmen? Dann schauen Sie doch einfach mal auf meiner Homepage unter http://www.ulrich-hampel.de/fahrten-nach-Berlin/

NGG Gewerkschaft Nahrung Genussmittel Gaststätten besucht Ulrich Hampel

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel begrüßte die Gewerkschaftler der NGG, (Nahrung, Genuss, Gaststätten) in Berlin. Sie sind der Einladung des Abgeordneten die Bundeshauptstadt zu besuchen gerne gefolgt. So UH_NGG_141021_hpbesuchte die  Gruppe nicht nur den Deutschen Bundestag sondern unter der Führung von Ulrich Hampel auch den Fraktionssaal der SPD und im Jakob-Kaiser-Haus das Büro des Abgeordneten. Hier gab es dann auch Gelegenheit das Team des SPD-Abgeordneten kennenzulernen und die Ermunterung bei Fragen und Anliegen nicht zu zögern sondern direkt Kontakt aufzunehmen. Dank der signalisierten Unterstützung für ihre Arbeit vor Ort waren die NGG-Gewerkschafter sehr dankbar.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch im Ministerium für Arbeit und Soziales. Hier wurde intensiv über die Einführung des Mindestlohns diskutiert. Besondere Sorge bereitete  den Gewerkschaftlern  das  Unternehmen nach Schlupflöchern suchen, um den Mindestlohn nicht zahlen zu müssen. Dem sagten die Gewerkschaftler den Kampf an.

Mit vielen Informationen im Gepäck und mit einem Motivationsschub für ihre Arbeit vor Ort kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gewerkschaft NGG nach vier Tagen Berlin zurück ins Münsterland.

Hier der Beitrag als Audiodatei zum Anhören:

Schülerpraktikant Ben Nötzold berichtet über seinen Berlin-Besuch

Ben Nötzold, aus Altenberge, absolviert drei Wochen lang sein Schülerpraktikum bei mir im Wahlkreis und vier Tage in Berlin. Während dieser Wochen kann er „nah dran“ meine tägliche politische Arbeit miterleben. Innerhalb der ersten Woche bekam Ben die Möglichkeit mit einer Gruppe Gewerkschafter im Rahmen einer BPA-Fahrt das politische Berlin zu erkunden. Von dieser Fahrt hat Ben einen kleinen Erfahrungsbericht geschrieben:


Praktikant mit Gewerkschaftern in Berlin

In der ersten Woche meines U_Ben_Noetzold_3Schülerpraktikums im Bürgerbüro Altenberge bei Ulrike Reifig, der Mitarbeiterin des Bundes-tagsabgeordneten Ulrich Hampel von der SPD, nahm ich an einem 4-tägigen Programm in der Bundeshauptstadt teil.

Als ich am Montagmorgen am Hauptbahnhof wartete sah ich Ulrike, welche sich mit einer kleinen Gruppe unterhielt. Als alle Nachzügler da waren umfasste die Gruppe knapp 50 Gewerkschafter. Aufgrund von streikenden Mitarbeitern der Deutschen Bahn reisten wir mit dem Bus anstatt eines Zuges, weshalb wir zwei Stunden länger als geplant unterwegs waren, der Busfahrer begleitete uns auch während des gesamten Aufenthaltes in Berlin. In Berlin angekommen checkten wir ins Hotel ein und freuten uns über ein leckeres Abendessen, bei welchem ich Gespräche mit vielen interessanten Menschen führen konnte.

Ich habe mir Politiker immer sehr ernst und streng vorgestellt, demnach verwundert war ich als ich Ulrich Hampel traf, welcher immer nett war und auch mal Witze gemacht hat. Ich habe mich beim Essen oft mit ihm und anderen unterhalten und es war spannend etwas aus dem Alltag eines Abgeordneten zu erfahren.

Am nächsten Tag nahmen wir  U_Ben_Noetzoldan einer an politischen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt in zwei Teilen teil, zwischendurch gab es ein Informationsgespräch bei der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, bei welchem ich nicht dabei war, da Ulrich Hampel mir sein Büro und Teile des Bundestags zeigte.

Anschließend ging es mit der ganzen Gruppe zum  Mittagessen ins Restaurant Zur Nolle. Am Abend ging ich U_Ben_Noetzold_1zum ersten Mal in meinem Leben durch einen Sicherheits-Check, aufgrund einer Besichtigung des Plenar-saals mit Vortrag über den Bundestag. Nach einem anschließenden Fototermin im Reichstags-gebäude ging es  zurück ins Hotel, wo alle sich von diesem langen Tag erholten.

Am dritten Tag hatten wir ein weiteres interessantes Informationsgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dort wurde unter anderem über Themen wie Mindestlohn und Rente ab 63 gesprochen, wir haben aus Statistiken erfahren dass der Rentensatz im Moment stetig sinkt, woraufhin ich die Frage gestellt habe was dann wohl aus meiner Rente in 50 Jahren wird.

Nach einem leckeren Thüringer Mittagessen, besuchten wir eine spannende Ausstellung über die Topographie des Terrors. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im „Dritten Reich” sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Für mich persönlich ist es erschütternd dass der deutsche Staat solche Sachen gemacht hat und hoffe, dass so etwas nie wieder passiert. Später gab es ein Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Insassen eines Stasi-Gefängnisses, welcher versucht hatte zusammen mit einem Freund über die Mauer nach West-Berlin zu fliehen jedoch gefasst wurde. Ich war schockiert als er uns davon erzählte – er war in Untersuchungshaft geschlagen und misshandelt worden. Ein Abendessen im indischen Restaurant Amrit am Potsdamer Platz schloss den Tag ab.

Der letzte Tag begann mit dem Check-out aus dem Hotel und einer langen Busfahrt zurück in die Heimat.

Die Berlin-Reise war eine tolle Erfahrung und ich bin froh, dass ich daran teilnehmen konnte. Meine Erwartungen an das dreiwöchige Praktikum wurden bis jetzt mehr als erfüllt, zu meinen Pflichten als Ulrikes Assistent gehörte unter anderem das Knipsen und bearbeiten von Fotos was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich fand es toll, dass ich so viele nette Menschen kennengelernt habe und das es viel Interessantes zu erleben gab.

Ein Praktikum in der Politikbranche würde ich jedem weiterempfehlen der sich für politisch-relevante Themen interessiert und gerne nette Menschen kennenlernt. Als Ulrikes Assistent habe ich viele Erfahrungen gesammelt, was Politik allgemein angeht aber auch speziell über ihre Fraktion.

Ben Mika Nötzold, 13 Jahre alt, Schülerpraktikant der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde

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