Andre Fischer in Berlin

Ich habe mich sehr über den Besuch von Andre Fischer- singer/songwriter aus Altenberge in meinem Berliner Büro gefreut. IMAG0147Andre wird die gesamte Woche in Berlin verbringen und im Rahmen des Evangelischen Kirchentages am Samstag, den 27. Mai 2017 ab 11 Uhr auf der Open Air Bühne Tempodrom in der Möckernstrasse 10 auftreten.Hingehen lohnt sich! Ich wünsche ihm und allen Gästen des Kirchentages eine tolle Zeit in Berlin!

„Wir mit dir. Für Stahl.“ – Stahl-Aktionstag in Duisburg

Ulrich_Hampel_Stahlaktionstag_170503_Stop_Stahlexit_1Als Gewerkschaftsbeauftragter der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion sage ich ganz deutlich: Wir stehen an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterstützen sie mit all unseren Möglichkeiten bei ihrem Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen in Nordrhein-Westfalen. Deshalb habe ich zusammen mit 7.500 anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Aktionstag „Wir mit dir. Für Stahl.“ teilgenommen, um auch persönlich ein klares Zeichen zu setzen.

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Ich persönlich und die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion unterstützen die Kolleginnen und Kollegen in ihrem Kampf um die Arbeitsplätze in der Stahlindustrie.

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Zusammen mit der Duisburger Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Bärbel Bas beim Stahl-Aktionstag in Duisburg.

Die Produktionsstandorte in NRW gehören zu den modernsten und effizientesten in Europa. Trotzdem stehen sie vor immensen Herausforderungen, die in der Summe ihre Existenz gefährden könnten. Unser NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat stellvertretend für die NRW-Landesregierung in seiner Rede völlig richtig gesagt: „Die Industrie in Nordrhein-Westfalen ist ohne Stahl nicht denkbar.“ Deshalb fordere ich den Vorstand von ThyssenKrupp auf, sich klar zu den heimischen Standorten und den heimischen Arbeitsplätzen zu bekennen. Darüber hinaus gehören die Fusionspläne mit dem indischen Konzern Tata am Besten zu den Akten.

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NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat stellvertretend für die NRW-Landesregierung in seiner Rede völlig richtig gesagt: „Die Industrie in Nordrhein-Westfalen ist ohne Stahl nicht denkbar.“

 

Stift Tilbeck tauscht sich mit Sozialdemokraten aus Bund und Land aus

Am Mittwoch trafen sich die beiden Geschäftsführer der Stift Tilbeck GmbH Ruth Meyerink und Thomas Kronenfeld mit drei Sozialdemokraten aus der Landes- und Bundespolitik, um über die Frage der Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu sprechen. In dem Gespräch, das auf Initiative des örtlichen Bundestagsabgeordneten Ulrich Hampel zu Stande kam und an dem sein Kollege aus dem Deutschen Bundestag Michael Groß und der NRWSPD-Generalsekretär und Landtagsabgeordnete André Stinka teilnahmen, waren sich alle einig, dass bezahlbarer Wohnraum auch ein wichtiges Thema für den ländlichen Raum ist. So benannte der SPD-Kreisvorsitzende Stinka klar, dass es ein Stück weit ein Umdenken für eine Wohnungsbaupolitik im Kreis Coesfeld geben müsse.

Gerade das Thema des bezahlbaren Wohnens für Menschen mit Handicap und die Frage des inklusiven Wohnens wurde breit diskutiert. Der wohnungs- und baupolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Michael Groß unterstrich dabei den politischen Willen das gemeinsame, dezentrale quartiersbezogene Wohnen zu fördern. Auch in Hinblick auf den Wandel von der strikten Trennung von „stationärer“ und „ambulanter“ Betreuung müsse die Wohnungsbaupolitik reagieren. „Wenn wir mehr Ambulantisierung wollen, müssen wir auch die Strukturen dafür schaffen“, so der Bundesbaupolitiker Groß. Die Geschäftsführer des Stift Tilbeck stellten den drei Sozialdemokraten die Herausforderungen für die Einrichtungen dar, die über die Finanzierbarkeit beim Bau entsprechend angepasster neuer Wohnungen bis hin zu planungsrechtlichen Hemmnissen reichen.

Auf großes Interesse stieß die Vorstellung des Stift Tilbeck-Projektes „SLiQ – Selbstständig Leben im Quartier“, das ein quartiersbezogenes Wohnen von Menschen mit Behinderung und älterer Menschen wissenschaftlich begleitet. „Ein spannendes Projekt mit Modellcharakter. Wir Sozialdemokraten wollen nachhaltiges Wohnen und Begegnungen im Quartier fördern. Im Gespräch wurden einige Stellschrauben deutlich, an denen noch nachgearbeitet werden muss. Diese nehmen wir mit nach Berlin und Düsseldorf.“, versprach der hiesige Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel abschließend.

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Die Geschäftsführer der Stift Tilbeck GmbH Ruth Meyerink (Mitte) und Thomas Kronenfeld (2.v.l.) im Gespräch mit Michael Groß, MdB (links), André Stinka, MdL (2.v.r.) und Ulrich Hampel (rec

Nach Höckes Skandal-Rede – SPD-Abgeordnete setzen Zeichen fürs Erinnern in Berlin

Unter dem Titel „Erinnern für die Zukunft“ versammelte sich heute eine Vielzahl von SPD-Bundestagsabgeordneten zusammen mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles beim Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Coesfeld und Steinfurt II Ulrich Hampel nahm ebenfalls daran teil.

Wichtig war den Parlamentariern, dass es keine förmliche Aktion, sondern ein persönliches Zeichen jedes Einzelnen war. „Ich bin der Meinung, dass wir deutlich machen müssen, dass Erinnerung ein wichtiger Teil unserer Verantwortung ist – damit das „Nie wieder“ nicht an Aktualität verliert.“, betont Ulrich Hampel. „Die weltweite Anerkennung Deutschlands resultiert nicht trotz, sondern gerade wegen seines besonderen Umgangs mit seiner Geschichte. Diesen Umgang als Schwäche auszulegen, verkennt die Tatsachen und verhöhnt die Opfer abermals.“, so Ulrich Hampel weiter. Für den SPD-Abgeordneten Hampel zeigen die neuerlichen Äußerungen von Höcke in Dresden einmal mehr, wie tief rechtes Gedankengut in der AfD verwurzelt ist. Die Rechtsnationalisten lassen immer mehr die Masken fallen und greifen gezielt unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft an. Deshalb ruft Ulrich Hampel über Parteigrenzen hinweg dazu auf gemeinsam LAUT MACHEN für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Darüber hinaus muss die Gesellschaft den Vereinfachern, Populisten und Hetzern deutlich machen, dass ihre ewig gestrigen Thesen keinen Platz in unserem Land haben.

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SPD-Bundestagsabgeordneten zusammen mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles beim Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin (Foto: spdfraktion.de)

Ulrich Hampel, MdB und André Stinka, MdL verleihen am 11. Dezember 2016 den Eleonore-Pollmeyer-Preis – Ehrenamtspreis für Engagement für geflüchtete Menschen

Am 11. Dezember 2016 verleihen der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel und der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka den „Eleonore-Pollmeyer-Preis“ für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Dabei werden in diesem Jahr Personen oder Gruppierungen geehrt, die sich ehrenamtlich um die Integration von geflüchteten Menschen bemühen.

„Uns haben viele Vorschläge darüber erreicht, wer mit dem „Eleonore-Pollmeyer-Preis“, der mit je 300 € dotiert ist, ausgezeichnet werden soll. Darum fiel uns die Entscheidung darüber, welche Personen oder Gruppierungen geehrt werden sollen, nicht leicht. Eigentlich haben alle, die vorgeschlagen wurden, diese Ehrung verdient“, so die beiden SPD Abgeordneten Ulrich Hampel und André Stinka.

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„Das Engagement in der Flüchtlingshilfe ist nicht selbstverständlich, es kostet Zeit, Kraft und manchmal auch Nerven und oft ist die Anerkennung dafür gering“, meinen Ulrich Hampel und André Stinka. „Darum wollen wir am Sonntag Danke sagen und stellvertretend für die vielen Engagierten zwei Personen bzw. Gruppierungen für ihren Einsatz ehren.“

Die feierliche Verleihung des Eleonore-Pollmeyer-Preises findet am 11. Dezember 2016 um 11.00 Uhr im Café Karthaus, Werkstätten Karthaus, Weddern 14 a in 4829 Dülmen statt. Dazu laden wir herzlich ein und bitten aus organisatorischen Gründen um Ihre Anmeldung unter folgenden Kontaktdaten: Mail: Ulrich.Hampel.wk02@Bundestag.de oder Tel.: 02594-78 33 285

Ulrich Hampel erneut als SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 127 Coesfeld – Steinfurt II nominiert

Mit großer Mehrheit hat die SPD den Bundestagsabgeordneten für den Bundestagswahlkreis 127 Coesfeld – Steinfurt II, Ulrich Hampel, erneut als ihren Kandidaten zur Bundestagswahl 2017 nominiert. Bei der
Wahlkreisdelegiertenkonferenz im Stift Tilbeck in Havixbeck stimmten 87 Prozent der anwesenden Delegierten für Hampel, der die Region seit 2013 als Bundestagsabgeordneter vertritt.

ulrich_hampel_nominierung_161204„Ich danke den Delegierten, allen SPD-Mitgliedern und den zahlreichen Gästen für den großen Zuspruch und das tolle Ergebnis“, so Ulrich Hampel.
In seiner Rede zog der SPD-Bundestagsabgeordnete eine positive Bilanz der vergangenen drei Jahre und forderte seine Partei auf, mit den politischen Erfolgen wie beispielsweise dem Mindestlohn, der Mietpreisbremse, dem Frackingverbot oder der Schaffung von mehr Kitaplätzen ruhig „selbstbewusst“ und auch „offensiv“ umzugehen. Die Wirtschaft weiter voranzubringen ist und bleibt für Hampel eines der zentralen Themen. „Wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeitsbedingungen sind für mich als Politiker und Gewerkschafter untrennbar“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete und Gewerkschaftsbeauftragte der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion.
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion NRW, Norbert Römer, MdL und der DGB-Regionalgeschäftsführer Münsterland, Winfried Lange dankten in ihren Reden Ulrich Hampel für seine engagierte Arbeit auf Bundes- und Landesebene und baten die Delegierten um breite Unterstützung für seine erneute Kandidatur.

Für musikalische Untermalung sorgte der Auftritt von Andre Fischer aus Altenberge, dem Sieger des Contests „Dein Song für Eine Welt!“

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(v.l.n.r.): André Stinka, Ulrich Hampel, Norbert Römer

Bundestag beschließt Teilhabegesetz mit zahlreichen Verbesserungen

Der Deutsche Bundestag hat heute das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Das Gesetz regelt die Leistungen für Menschen mit Behinderungen neu. Im parlamentarischen Verfahren hat die Koalition noch wichtige Veränderungen am Gesetzentwurf vorgenommen und damit auf Befürchtungen von Verbänden und Betroffenen reagiert.

Der hiesige SPD-img_3106Bundestags-abgeordnete Ulrich Hampel erklärt dazu: „In dem heute verabschiedeten Teilhabegesetz stellen wir endgültig klar, dass der Zugang zu Leistungen der Eingliederungshilfe nicht eingeschränkt werden soll. Die jetzigen Zugangsregelungen bleiben bis zum Jahr 2023 in Kraft und werden erst nach einer wissenschaftlichen Untersuchung und Erprobung neu gefasst.“

Zudem werden Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege weiterhin gleichrangig nebeneinander stehen. Einen Vorrang der Pflege wird es nicht geben. „Damit räumen wir die große Sorge aus, es könnte durch das neue Gesetz zu einer systematischen Verschiebung von Teilhabeleistungen in die Pflege kommen“, erläutert Ulrich Hampel.

Auch das Wunsch- und Wahlrecht wird gegenüber dem Gesetzentwurf weiter gestärkt. Wünsche zur Wohnform und damit verbundenen Assistenzleistungen im Bereich der persönlichen Lebensgestaltung werden besser berücksichtigt. Ambulantes Wohnen außerhalb von besonderen Wohnformen hat außerdem Vorrang, wenn Betroffene dies wünschen.

Mit dem Teilhabegesetz wird die heutige Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe herausgelöst. Erwerbstätige Leistungsbezieher können so künftig mehr von ihrem Einkommen und Vermögen behalten. Der Schonbetrag wird sich bereits im kommenden Jahr auf 27.600 Euro verzehnfachen und im Jahr 2020 weiter auf rund 50.000 Euro ansteigen.

Für Bezieher von Leistungen der Sozialhilfe wäre es laut Gesetzentwurf bei den jetzigen Grenzen geblieben.

Dazu meint Ulrich Hampel: „Ich freue mich, dass wir im parlamentarischen Verfahren noch nachgebessert haben. Es ist uns gelungen, auch den Vermögensfreibetrag für Menschen, die Sozialhilfe beziehen, von derzeit 2.600 Euro auf 5.000 Euro anzuheben und damit auch die finanziellen Spielräume von vielen Werkstattbeschäftigten oder Beziehern von Blindenhilfe auszuweiten. Zudem konnten wir eine Verdopplung des Arbeitsförderungsgeldes für Werkstattbeschäftigte auf 52 Euro erreichen.“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete betont: „Bei einem sozialpolitischen Großprojekt wie dem Bundesteilhabegesetz müssen wir selbstverständlich besondere Sorge tragen, dass es so umgesetzt wird wie wir es beabsichtigen. Zentrale Neuregelungen werden wir darum noch vor ihrem tatsächlichen Inkrafttreten in einer Modellphase erproben und die Auswirkungen des Gesetzes wissenschaftlich untersuchen.“

Donald Trump gewinnt die Wahlen in Amerika – Eindrücke live aus den USA

Ein Volk hat entschieden! Die Vereinigten Staaten haben am 9.11. Donald Trump zu ihrem neuen Präsidenten gewählt und damit entgegen vieler Erwartungen entschieden. Wie konnte es soweit kommen, dass der sich der scheinbar fremdenfeindliche, unkontrollierte und oft sehr aggressive Präsidentschaftskandidat durchsetze?

ulrich_hampel_marius_kram_ppp_usa-wahl_2Schon bevor ich im August mein Auslandsjahr in den USA begonnen habe, verfolgte ich die Geschehnisse rund um die anstehende Wahl in Amerika in den deutschen Medien. Diese gaben mir den Eindruck, dass Donald Trump zwar ein ernstzunehmender Kandidat ist, Hillary Clinton die Wahl jedoch mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit gewinnen wird. Nach meiner Ankunft in den USA wurde ich jedoch schnell von dem Gegenteil überzeugt. Die unterschiedlichen Medienkanäle prognostizieren hier entweder einen demokratischen oder republikanischen Erfolg. Wo auf dem einen Sender Frau Clinton als Lügnerin und Verbrecherin dargestellt wird und gleichzeitig Herr Trump in all seinen Taten hoch gelobt wird, ist auf dem nächsten Kanal Trump der ehrenlose Geschäftsmann und Rassist und Clinton die Lösung aller Probleme. Auch wenn die unterschiedlichen Medien sehr parteiisch agieren, wird deutlich, dass das Rennen zwischen den beiden Kandidaten deutlich enger ist, als ich es in Deutschland feststellen konnte. Durch Gespräche mit diversen Amerikanern, die sehr offen über ihre politische Einstellung sprechen, wurde die große Kluft zwischen der Bevölkerung und deren politischen Neigung deutlich. Wer Donald Trump mag, hasst Hillary Clinton und andersrum. Insgesamt schien die Mehrheit trotzdem auf der Seite der Demokraten zu liegen.

Im weiteren Verlauf meines Aufenthalts erkannte ich, warum die Bürger mit einem der zwei Kandidaten sympathisieren. Die Anhänger der Demokraten sind zufrieden mit dem, was Barack Obama aufgebaut hat und wollen an seinen Zielen anknüpfen, diese ausbauen und verbessern. Auffällig ist, dass die Demokraten vor allem in großen, modernen Metropolen ihre Stimmen gewinnen. Die Menschen hier gehören den verschiedensten sozialen Schichten und Rassen an. Sie werden jedoch durch das gemeinsame Leben in einem globalisierten Umfeld vereinigt, das die Wichtigkeit des Sozialismus und internationaler Beziehungen erkannt hat. Die Demokraten sind überzeugt von den Zukunftszielen ihrer Partei und stehen hinter Hillary Clinton. Wähler der Republikaner scheinen sich generell nicht mit der Person Donald Trump und seinen Statements zu identifizieren. Sie sagen, sie würden Trump nicht wählen, weil sie ihn nicht mögen, sondern weil sie Clinton nur noch weniger mögen würden. Die Menschen sind unzufrieden mit ihrem Bild eines Politikers. Sie wollen keine Lügner mehr, die ihre Äußerungen nicht in Taten verwandeln. Unzufrieden mit Politikern, die nur sagen, was die Masse hören möchte. Frau Clinton ist für die Republikaner genau eine dieser Politiker. Sie hat eine beispiellose Karriere hingelegt, die jedoch von Skandalen wie zuletzt der E-Mail-Affäre immer wieder in Frage gestellt wurde. Das hat viele Leute dazu bewegt, ihre Stimme Donald Trump zu geben. Denn Donald Trump ist nicht der klassische Politiker. Er ist genau genommen sogar gar kein Politiker. Donald Trump ist ein Mann aus der Wirtschaft, der durch seine spezielle Art ein Imperium aufgebaut hat. Er scheint nicht nur zu reden, ein lässt Taten sprechen. Und dabei nimmt dieser auch kein Blatt in den Mund. Seine Wähler stimmen dabei ganz und gar nicht dem zu, was er sagt und wie er es sagt. Aber sie mögen seine Art, die sich von den gewöhnlichen Politikern abhebt und Veränderung verspricht. Dadurch hat sich Donald Trump vor allem bei Unentschlossenen großer Beliebtheit beschert.

Dabei scheint der Knackpunkt der Wahlprogramme besonders auf zwei Aspekte zu fallen – die Krankenversicherung „Obama Care“ und die Immigrationsdebatte. Diese Punkte werden besonders oft kritisiert, wenn Trump Wähler erklären wollen, warum sie nicht mit den Zielen von Hillary Clinton übereinstimmen. Die Krankenversicherung kostet gerade dem Mittelstand sehr viel Geld. Im nächsten Jahr wurde in vielen Haushalten eine Erhöhung von bis zu 50 Prozent angekündigt. Sie sind generell nicht gegen eine allgemeine soziale Krankenversicherung, sondern mit der hohen finanziellen Belastung unzufrieden. Bei dem Thema Immigranten geht es den Bürgern auch nicht darum, keine Flüchtlinge aufzunehmen. Sie sind einfach nicht dazu bereit, dass Leben dieser Menschen zu finanzieren. Mir scheint es, dass die Bereitschaft für soziale Umverteilung in den USA deutlich geringer ist als bei uns. Amerikaner leben mit dem Verständnis, dass man durch harte Arbeit und viel Fleiß seine Ziele erreicht. Viele Trump-Wähler haben selbst nie von sozialen Mitteln profitiert und wollen deshalb auch nicht für andere bezahlen. Interessanterweise werden Kernthemen wie Unternehmenssteuern, Außenwirtschaft und Klimaschutz vollkommen außer Acht gelassen. Der Interessenschwerpunkt liegt hier eindeutig bei dem Wohl des Einzelnen.

Abschließend möchte ich noch vorbringen, dass die Wahl einer „third party“ für die Bürger Amerikas oft gar nicht in Frage kommt. Durch unterschiedliche Gesetze in den verschiedenen Staaten wird kleinen Parteien oftmals schon die Aufstellung zur Wahl nur schwer ermöglicht. Trotzdem sind meiner Meinung nach durchaus gute Alternativen vorhanden. Die Wahl einer kleinen Partei und dessen Kandidaten sei jedoch nur eine Verschwendung des Wahlrechts. Das ist schade, denn gerade jetzt gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um mit der Stimme gegen Hillary Clinton und Donald Trump zu zeigen, dass ein Land mit 320 Millionen Einwohnern zu groß ist, um mit einem zwei-Parteien-System eine Demokratie zu bilden, die allen gerecht wird.

Die Republikaner und ihr Kandidat Donald Trump konnten die Wahl also nicht dadurch gewinnen, dass das Volk vollkommen hinter ihrem jetzigen Präsidenten und seinen Aussagen steht. Vielmehr ist es die Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik und dem Wunsch nach Veränderung. Sicher ist, dass Donald Trump Veränderung bringen wird. Ob diese nun positiv für die USA, für uns sowie für die gesamte Welt ausfallen wird, werden wir ab Januar erfahren.

Marius Kram – Teilnehmer am 33. PPP

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Spülen für einen guten Zweck

„Spülen für einen guten Zweck“

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100 Gläser spülen in 10 Minuten für das Deutsche Herzzentrum Berlin. Gesagt. Getan und Geschafft in 9 Minuten!

Diese Wette nahm ich gern an. Der Inhaber des Restaurants Garda-Berlin, Giuseppe Matranga, forderte mich zum Wettspülen heraus. Wenn ich es schaffe, 100 Gläser in 10 min zu spülen, würde er pro Glas ein Euro bezahlen, insgesamt also 100 Euro. Ich schaffte es in knapp unter 9 min und gewann damit die Wette. Die 100 Euro behalte ich aber nicht für mich, sondern spende sie dem Deutschen Herzzentrum Berlin. Ich habe bereits viel über die tolle Arbeit des Herzzentrums erfahren, insbesondere über die Kinderkardiologie. Mit meiner kleinen Spende möchte ich auf die wichtige Arbeit des Herzzentrums aufmerksam machen und einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Patienten auch weiterhin eine erstklassige Versorgung erfahren. Giuseppe Matranga danke ich für den großzügigen Wetteinsatz, der hiermit einem guten Zweck zugutekommt.

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Grüße aus Berlin!

Bei allem Terminstress hier im politischen Berlin ist mir und meinem Team ganz besonders wichtig, dass wir auch in schwierigen Zeiten für einander da sind und zusammenstehen. Liebe Maria, werde wieder ganz schnell gesund, damit du schon bald zu deinen lieben Eltern und zu deinem großen Bruder zurückkehren kannst.

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