Ulrich Hampel überreicht dem Tierschutzverein Coesfeld, Dülmen und Umgebung e . V. Spende in Höhe von 500 € und absolviert Praktikum

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel besuchte den Tierschutzverein Coesfeld, Dülmen und Umgebung e.V.. Dort wurde er von der Vorsitzenden Regina Kaute begrüßt. Der Abgeordnete kam aber nicht nur für ein Gespräch sondern er wollte dort tatkräftig mitarbeiten. Einen halben Tag lang, krempelte der Bundestagsabgeordnete die Ärmel hoch, um mit der stellvertretenden Tierheimleiterin Isabelle Heid in der Quarantänestation für Katzen zu arbeiten. Füttern, reinigen der Ställe und nach dem Wohl der Tiere sehen, dies waren seine Aufgaben.

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Beim Tierschutzverein Coesfeld, Dülmen und Umgebung e. V. finden Tiere ein neues zu Hause, zumindest vorrübergehend, bis ein neues zu Hause gefunden wurde. Dazu gehören vor allem Katzen, die häufig als Fundtiere abgegeben werden, Hunde, Kleintiere wie Kaninchen, Hamster oder Mäuse und auch Reptilien wie Schlangen und Echsen.

Regina Kaute, die Vorsitzende des 450 Mitglieder starken Vereins informiert im anschließenden Gespräch darüber, wie beispielsweise Katzen, die oft als Fundtiere im Tierheim abgegeben werden, versorgt werden. „Jede Katze wird bei uns tierärztlich versorgt, registriert, kastriert und geimpft.“ erklärt die Vorsitzende. Man merkt, es ist ihr ein wirkliches Anliegen, die Besitzer der Katzen darauf aufmerksam zu machen, ihre Katze Kastrieren zu lassen und dass die  Registrierung bei Tasso e. V. oder im Haustierregister dringend erforderlich ist, um evtl. Besitzer ausfindig machen zu können. Diese Registrierung ist kostenlos.

Außerdem sucht der Verein ein neues zu Hause. „Die jetzigen Räume bieten uns keine Zukunft“, so Regina Kaute. Darum suchen wir dringend nach einer neuen Bleibe. „Am liebsten wäre uns dabei ein Grundstück im Außenbereich, dass wir nach unseren Vorstellungen bebauen könnten“. so der Herzenswunsch.

Beeindruckt zeigte sich Ulrich Hampel darüber, dass dieser kleine Verein auch ein guter Arbeitgeber ist und sogar selbst ausbildet. „Alle drei Jahre, so lange dauert die Ausbildung zum Tierpfleger bildet der Verein einen jungen Menschen aus. Nach Möglichkeit werden die ausgebildeten Tierpfleger dann auch übernommen. Das finde ich großartig“, so der Abgeordnete.

Zum Abschluss des Besuchs überreichte Ulrich Hampel einen Scheck in Höhe von 500 €. „So viel gute Arbeit sollte auch unterstützt werden.“ so der Tierfreund, der selbst auch ein Haustier besitzt.

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Praktikum im Tierheim Lette – Impressionen

Versprochen und gehalten!

Bei meinem letzten Besuch im Tierheim in Coesfeld-Lette des Tierschutzverein Coesfeld, Dülmen und Umgebung e.V. versprach ich wiederzukommen und mit anzupacken. Dieses Versprechen habe ich heute eingelöst und es hat mir richtig Freude bereitet.

Für mich als Tagespraktikanten ging es in die Quarantäne-Station für die ankommenden Katzen. Den Tierschützern war es wichtig, mir gerade diesen Bereich zu zeigen. Das neue NRW-Jagdgesetz mit seinem Katzenabschuss-Verbot zeigt sich dort seit einiger Zeit. Vor einer Woche platze die Quarantäne-Station aus allen Nähten und von einer Entspannung kann auch in dieser Woche wohl keine Rede sein. In diesem Zusammenhang war die erste Botschaft der Tierschützerinnen und Tierschützer ganz deutlich: Sie fordern alle Halterinnen und Haltern von Katzen auf diese zu kastrieren – besonders von Freigänger-Katzen. Darüber hinaus würde sich das Wiederfinden von Katzen durchs Chippen mit anschließender Registrierung der Katze deutlich vereinfachen.

Herzlich möchte ich mich bei Isabelle Heid bedanken. Die ausgebildete Tierpflegerin und stellvertretende Tierheimleiterin führte mich heute durch mein Tagespraktikum. Darüber hinaus gab sie mir einen Einblick über den anspruchsvollen Ausbildungsberuf der Tierpflegerin bzw. des Tierpflegers. Ein umfangreiches Wissen zu verschiedensten Tierarten wird während der Ausbildung vermittelt. Dabei fächert sich die Ausbildung in drei Fachrichtungen auf: „Forschung und Klinik“, „Tierheim und Tierpension“ und „Zoo“. Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf findet ihr unter www.planet-beruf.de/schuelerinnen/mein-beruf/berufe-von-a-z/ausbildungsberufe-t/tierpflegerin/

Ich habe heute gesehen, wie schnell ein Sack Katzenstreu oder eine Dose Katzenfutter leer ist und wie teuer eine Mutter-Kind-Box für Katzen ist. Mit einer Spende hoffe ich die Arbeit ein Stück weit unterstützen zu können. Vielleicht möchtet ihr die Arbeit auch unterstützen. Die Möglichkeiten dazu findet ihr auf der Homepage des Tierschutzvereins unter www.tsv-coesfeld-duelmen.de/

Ganz herzlich möchte ich mich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Tierschützerinnen und Tierschützern des Tierschutzverein Coesfeld, Dülmen und Umgebung e.V. für die heutigen Einblicke bedanken. Ich habe wieder vieles Neues mitnehmen dürfen. Dafür herzlich Dank!

Schülerpraktikant Ben Nötzold berichtet über seinen Berlin-Besuch

Ben Nötzold, aus Altenberge, absolviert drei Wochen lang sein Schülerpraktikum bei mir im Wahlkreis und vier Tage in Berlin. Während dieser Wochen kann er „nah dran“ meine tägliche politische Arbeit miterleben. Innerhalb der ersten Woche bekam Ben die Möglichkeit mit einer Gruppe Gewerkschafter im Rahmen einer BPA-Fahrt das politische Berlin zu erkunden. Von dieser Fahrt hat Ben einen kleinen Erfahrungsbericht geschrieben:


Praktikant mit Gewerkschaftern in Berlin

In der ersten Woche meines U_Ben_Noetzold_3Schülerpraktikums im Bürgerbüro Altenberge bei Ulrike Reifig, der Mitarbeiterin des Bundes-tagsabgeordneten Ulrich Hampel von der SPD, nahm ich an einem 4-tägigen Programm in der Bundeshauptstadt teil.

Als ich am Montagmorgen am Hauptbahnhof wartete sah ich Ulrike, welche sich mit einer kleinen Gruppe unterhielt. Als alle Nachzügler da waren umfasste die Gruppe knapp 50 Gewerkschafter. Aufgrund von streikenden Mitarbeitern der Deutschen Bahn reisten wir mit dem Bus anstatt eines Zuges, weshalb wir zwei Stunden länger als geplant unterwegs waren, der Busfahrer begleitete uns auch während des gesamten Aufenthaltes in Berlin. In Berlin angekommen checkten wir ins Hotel ein und freuten uns über ein leckeres Abendessen, bei welchem ich Gespräche mit vielen interessanten Menschen führen konnte.

Ich habe mir Politiker immer sehr ernst und streng vorgestellt, demnach verwundert war ich als ich Ulrich Hampel traf, welcher immer nett war und auch mal Witze gemacht hat. Ich habe mich beim Essen oft mit ihm und anderen unterhalten und es war spannend etwas aus dem Alltag eines Abgeordneten zu erfahren.

Am nächsten Tag nahmen wir  U_Ben_Noetzoldan einer an politischen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt in zwei Teilen teil, zwischendurch gab es ein Informationsgespräch bei der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, bei welchem ich nicht dabei war, da Ulrich Hampel mir sein Büro und Teile des Bundestags zeigte.

Anschließend ging es mit der ganzen Gruppe zum  Mittagessen ins Restaurant Zur Nolle. Am Abend ging ich U_Ben_Noetzold_1zum ersten Mal in meinem Leben durch einen Sicherheits-Check, aufgrund einer Besichtigung des Plenar-saals mit Vortrag über den Bundestag. Nach einem anschließenden Fototermin im Reichstags-gebäude ging es  zurück ins Hotel, wo alle sich von diesem langen Tag erholten.

Am dritten Tag hatten wir ein weiteres interessantes Informationsgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dort wurde unter anderem über Themen wie Mindestlohn und Rente ab 63 gesprochen, wir haben aus Statistiken erfahren dass der Rentensatz im Moment stetig sinkt, woraufhin ich die Frage gestellt habe was dann wohl aus meiner Rente in 50 Jahren wird.

Nach einem leckeren Thüringer Mittagessen, besuchten wir eine spannende Ausstellung über die Topographie des Terrors. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im „Dritten Reich” sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Für mich persönlich ist es erschütternd dass der deutsche Staat solche Sachen gemacht hat und hoffe, dass so etwas nie wieder passiert. Später gab es ein Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Insassen eines Stasi-Gefängnisses, welcher versucht hatte zusammen mit einem Freund über die Mauer nach West-Berlin zu fliehen jedoch gefasst wurde. Ich war schockiert als er uns davon erzählte – er war in Untersuchungshaft geschlagen und misshandelt worden. Ein Abendessen im indischen Restaurant Amrit am Potsdamer Platz schloss den Tag ab.

Der letzte Tag begann mit dem Check-out aus dem Hotel und einer langen Busfahrt zurück in die Heimat.

Die Berlin-Reise war eine tolle Erfahrung und ich bin froh, dass ich daran teilnehmen konnte. Meine Erwartungen an das dreiwöchige Praktikum wurden bis jetzt mehr als erfüllt, zu meinen Pflichten als Ulrikes Assistent gehörte unter anderem das Knipsen und bearbeiten von Fotos was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich fand es toll, dass ich so viele nette Menschen kennengelernt habe und das es viel Interessantes zu erleben gab.

Ein Praktikum in der Politikbranche würde ich jedem weiterempfehlen der sich für politisch-relevante Themen interessiert und gerne nette Menschen kennenlernt. Als Ulrikes Assistent habe ich viele Erfahrungen gesammelt, was Politik allgemein angeht aber auch speziell über ihre Fraktion.

Ben Mika Nötzold, 13 Jahre alt, Schülerpraktikant der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde

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Hier der Beitrag als Audiodatei zum Anhören: