Besuch bei der Coesfelder Tafel

Dienstags ist Ausgabezeit bei der Coesfelder Tafel. Zusammen mit Andréa Arcais  war ich vor Ort, um mir diese so wichtige Arbeit genauer anzuschauen und zu unterstützen.

Zunächst berichteten uns Vertreterinnen 140325_Tafel_Coesfeldund Vertreter der Tafel von ihrem ehrenamtlichen Engagement für die über 2400 Kunden. Der respektvolle und höfliche Umgang mit den Kunden der Tafel steht dabei im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Seit 2005 hat die Coesfelder Tafel eine beispielhafte Entwicklung erfahren. Zentral ist die Tafelidee: „Den Ausgleich zwischen Überfluss einerseits und Bedarf andererseits herzustellen und diesen Überfluss an Menschen zu geben, die eine schwierige Zeit zu überbrücken haben.“ Neben dieser Grundidee hat sich die Einrichtung als Ort der Begegnung begründet. Im weiteren Gespräch würden aber auch Problempunkte angesprochen und ich sicherte der Tafel meine Unterstützung als Mitglied des Deutschen Bundestages zu.

Der Rundgang durch die Räumlichkeiten der Tafel unterstrich die Erläuterungen des Selbstverständnisses der Coesfelder Tafel. Starke, kräftige Farben, eine selbst-bestimmte Warenausgabe an die Kunden und motivierte Ehrenamtliche geben dem Leitbild einen Raum und ein Gesicht. Ich bin beeindruckt von der geleisteten Arbeit, die täglich von den rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollbracht wird. Die Coesfelder Tafel ist ein unterstützenwertes Projekt. Schauen Sie doch mal auf die Homepage der Coesfelder Tafel e.V., um mehr zu erfahren – es lohnt sich!

Homepage der Coesfelder Tafel e.V.:
http://www.coesfeldertafel.de

Spendenkonten der Coesfelder Tafel e.V.:
VR-Bank Westmünsterland eG
Konto: 5 636 282 800
BLZ: 428 613 87

Sparkasse Westmünsterland
Konto: 35 165  000
BLZ: 401 545 30

Gastbeitrag von Aleksandar Zarija

Das politische System in Serbien                                                    

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Serbien hat in kurzer Zeit einen langen Weg hinter sich gebracht. Von Monarchie zur Republik, vom Einheitsstaat zum Bundesstaat und zurück. Vom zentralisierten zum dezentralisierten Staat, vom parlamentarischem zum semipräsidentiellen Regierungssystem. Von einem Staat gelenkten Wirtschaft hin zur freien Marktwirtschaft und von einem Einparteiensystem zum Mehrparteiensystem.

Alle diese Prozesse hatten eine große Auswirkung auf die serbische gesellschaftliche Struktur und Dynamik.

Serbien hat 98 Parteien die beim Justizministerium registriert sind. Was für Serbien schon viel ist, aber viele von denen sind nur auf der regionalen und lokalen Ebene aktiv. Es gibt auch noch Parteien der Minderheiten.

Serbien besitzt ein semipräsidentielles Regierungssystem mit Einkammerparlament. Dort befindet sich die Narodna Skupština (Volksversammlung), mit ihren 250 gewählten Abgeordneten.

Die Abgeordneten des Parlaments werden aufgrund der Wahllisten durch Verhältniswahl ausgewählt, die die Parteien zusammengestellt haben. Ganz Serbien steht für eine Wahleinheit. Um die Vertreter ins Parlament zu wählen, müssen die Parteien die 5% Hürde überqueren, dies gilt nicht für die Parteien von Minderheiten. Wie viele Abgeordnete jeder Partei bekommt, hängt davon ab, wie viel Prozente jede Partei bekommen wird. Mit dem sogenannten D’Hondt – Verfahren werden die Mandate zwischen Parteien die mehr als 5% hatten geteilt. Die im Parlament vertretenen serbischen Parteien gruppieren sich als Fraktionen in eine Regierungskoalition und in die Opposition. Die Exekutive wird vom Ministerpräsidenten geführt. Die Abgeordneten in serbische Parlament genießt Immunität und Indemnität, die durch die Verfassung garantiert sind.

Am Sonntag, der 16. März 2014 fanden in Serbien Parlamentswahlen statt. Was für alle eine große Überraschung war, ist das eine Koalition um die größte Partei, SNS, 48,3% Stimmen bekam, das bedeutet 158 Mandate von insgesamt 250.

Mit diesem Ergebnis könnten sie allein die Regierung bilden, was lange Zeit in Serbien nicht passieren ist. Ob dieses Ergebnis gut ist oder nicht, wird uns die Zeit zeigen.

 

Unser Neues Teammitglied – Stipendiat Aleksandar Zarija

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Hampel begrüßte in dieser Woche den Stipendiaten Aleksandar Zarija aus Serbien in seinem Berliner Abgeordnetenbüro. Herr Zarija ist einer von 120 jungen Akademikerinnen und Akademikern aus 31 Ländern, die in dieser Woche ihr fünfmonatiges Internationales Parlaments-Stipendium (IPS) im Deutschen Bundestag beginnen.

Bis zum 31. Juli 2014 werden sie in den Bundestagsbüros mitarbeiten und so hautnah die Parlamentsarbeit kennenlernen. Die Teilnehmer kommen vor allem aus mittel- und osteuropäischen Ländern, aber auch aus den USA, Frankreich und Israel.

„Ich freue mich, Herrn Zarija als neues Mitglied auf Zeit in meinem Team begrüßen zu dürfen. Er wird nicht nur meine  Arbeit in Berlin begleiten, sondern auch einige Zeit hier im Wahlkreis verbringen, um unsere wunderbare Region und seine Menschen kennenzulernen“, so Hampel.

Schulklasse der Edith-Stein-Gemeinschaftshauptschule Senden besucht Deutschen Bundestag

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Hampel besuchten am Dienstag Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Gemeinschaftshauptschule Senden, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der polnischen Partnerstadt Koronowo, den Deutschen Bundestag in Berlin. Die Gruppe, die am Dienstag in Berlin anreiste, wurde von Ulrich Hampel im Bundestag begrüßt. Der Abgeordnete nahm sich viel Zeit und informierte die Schülerinnen und Schüler über sich und seine Arbeit im Bundestag. Anschließend stellte sich Hampel den Fragen der Gruppe.

Im Anschluss an das Gespräch hatten die Jugendlichen Zeit, bei herrlichem Sonnenschein das Regierungsviertel zu erkunden, bevor es am Abend noch zu einem Besuch auf die Reichstagskuppel ging. Die nächsten Tage werden die Schülerinnen und Schüler noch weitere Programmpunkte in Berlin absolvieren. Dazu gehört auch ein Besuch beim Bundesrat. Am Freitag geht es dann für die Gruppe, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, zurück in die Heimat.

Bundeshaushalt 2014: Erhöhung der Bundesmittel für die Städtebauförderung und das Programm „Soziale Stadt“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Baupolitiker Ulrich Hampel begrüßt die heute im Kabinett beschlossene Anhebung der Städtebaufördermittel des Bundes auf 700 Millionen Euro mit dem Haushalt 2014. „Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks setzt damit eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages um, für die die SPD jahrelang gekämpft hat“, so Hampel. Der im Kabinett am heutigen 12. März 2014 beschlossene Vorschlag geht nun in die parlamentarische Beratung und kann nach Bestätigung des Parlaments bereits in diesem Jahr umgesetzt werden.

Das sozialdemokratisch geprägte Erfolgsmodell Städtebauförderung kann nun in gemeinsamer Verantwortung von Bund, Ländern und Gemeinden fortgeführt und im Dialog mit allen an der Stadtentwicklung beteiligten Akteuren weiterentwickelt werden. „Wir stellen damit die Weichen für die Unterstützung der Kommunen, damit sie den Anforderungen des demografischen, sozialen, ökonomischen Wandels sowie bei den anstehenden Aufgaben hinsichtlich des Klimaschutzes begegnen können“, so Hampel.

Ein wichtiges Signal für viele Regionen Deutschlands ist es auch, dass Kommunen in Haushaltsnotlagen nicht mehr von der Nutzung der Städtebaufördermittel des Bundes ausgeschlossen bleiben. Damit können gerade die Kommunen, deren Bedarf am höchsten ist, mitgenommen werden und die kommunalen Aufgaben einer sozialen und integrativen Stadtentwicklung wahrnehmen. Damit soll eine weitere Vereinbarung des Koalitionsvertrages gleich zu Beginn der Legislaturperiode umgesetzt werden.

„Mit 700 Millionen Euro ist ein Niveau an direkten Städtebauförderungsmitteln des Bundes erreicht, das den Investitionsbedarf für die vordringlichen städtebaulichen Investitionsprojekte in den Städten und Gemeinden abdeckt. Hinzu kommen die Komplementärmittel von Ländern und Kommunen, sowie weitere öffentliche und private Investitionen. Es besteht erheblicher Nachholbedarf, da die letzten Bundeshaushalte mit lediglich 455 Millionen Euro weit hinter dem eigentlichen Bedarf zurücklagen“, so Hampel.

Internationaler Frauentag

Am 8.März begehen wir, wie vor mehr als 100 Jahren, den Internationalen Frauentag.

Damals wie heute kämpfen Frauen an diesem Tag für ihre Rechte, für die Gleichberechtigung und für die Chancengleichheit. Noch immer existieren in unserer Gesellschaft  Anreizsysteme, die meist eine traditionelle Rollenverteilung bei Frauen und Männern nahe legt. Mit dem Ergebnis, dass dieser Einfluss auf unseren Lebensverlauf nicht ohne Folgen bleibt.

Betrachtet wir uns unseren Arbeitsmarkt gibt es einige Punkte die Nachteile für Frauen darstellen. Nach wie vor erhalten Frauen für die gleiche Arbeit durchschnittlich 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Bei den Beschäftigten im Niedriglohnbereich  oder den Teilzeit- und Minijobs befinden sich überwiegend Frauen, die in diesen Bereichen feststecken. Auch Frauen die „Karriere“ machen wollen müssen kämpfen und für viele bleibt es oftmals ein frommer Wunsch.

Am Ende eines Frauen-Erwerbsleben bleibt im Schnitt nur die Hälfte einer durchschnittlichen Männer-Rente.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich auf die Fahnen geschrieben, sich für die Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt stark zu machen:

–       Gesetzliche Regelung zur Entgeltgleichheit für gleiche  und gleichwertige Arbeit,

–       Aufdeckung und Beseitigung der geschlechtsspezifische Lohndiskriminierung,

–       30 Prozentquote für mehr Frauen in Aufsichtsräten,

–       Flächendeckender  gesetzlicher Mindestlohn. Es kommt so zur Aufwertung all jener           Berufe, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden.

Wir können erst von einer Gleichberechtigung sprechen, wenn die Ausgangsbedingungen im Beruf für Frauen die gleichen sind wie für Männer und wenn Arbeit gerecht bezahlt wird.

Abgeordnetenbestechung wird strafbar

Eine Demokratie braucht finanziell unabhängige und unbestechliche Abgeordnete. Gemeinsam hatten die Fraktionen von CDU/CSU und SPD zwei Gesetzentwürfe vorgelegt, die Abgeordnetenentschädigung und die Strafbarkeit der Abgeordnetenbestechung neu regeln.

Der Bundestag stimmte den Gesetzentwürfen an diesem Freitag in einer namentlichen Abstimmung in 2. und 3. Lesung zu.

Bisher ist Bestechung und Bestechlichkeit von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern nur strafbar, wenn es sich um Stimmenkauf und -verkauf bei Wahlen und Abstimmungen handelt. Andere strafwürdige Verhaltensweisen werden nicht erfasst. Das entspricht weder den Anti-Korruptionsvorgaben des Europarates noch denen der Vereinten Nationen. „Der Europarat wartet seit 1999 darauf, die Vereinten Nationen seit 2002 und der Bundesgerichtshof hat 2006 eine Regelung angemahnt“, betonte Burkhard Lischka, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, in seiner Rede am Freitagmorgen. Er wies damit Kritik der Opposition zurück, der Bundestag beschließe die Neuregelungen in Eile.

Der Gesetzentwurf zur „Erweiterung des Straftatbestandes der Abgeordnetenbestechung“ (Drs. 18/476) schafft nun einen Straftatbestand, der strafwürdige korruptive Verhaltensweisen von und gegenüber Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern erfasst.

Bestraft wird, wer für eine Gegenleistung einen „ungerechtfertigten Vorteil“ bietet oder annimmt. 169 andere Länder stellen die Abgeordnetenbestechung bereits unter Strafe.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat nun auch ihren Koalitionspartner überzeugen können, der überfälligen Regelung zuzustimmen.

Hampel im Stiftungsrat

Ulrich Hampel für den Stiftungsrat der Bundesstiftung Baukultur gewählt

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In dieser Woche wurde Ulrich Hampel von der SPD-Bundestagsfraktion für den Stiftungsrat der Bundesstiftung Baukultur vorgeschlagen und heute vom Bundestag in dieses Gremium gewählt.

 

 

Hampel, der im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages für den Bereich Bau zuständig ist, wird dem Stiftungsrat ehrenamtlich angehören. „Ich freue mich über das einstimmige Votum meiner Fraktion und der Bestätigung durch den Bundestag.   Meine Arbeit in der Bundesstiftung Baukultur sehe ich mit großem Interesse entgegen. In dieser Legislaturperiode kommt es darauf an, die Städte und Gemeinden zukunftsfähiger zu machen. Denn Baukultur beeinflusst maßgeblich die Lebensqualität aller. Den Mitgliedern in der Stiftung kommt eine tragende Rolle bei einem offenen Dialog über mehr Baukultur zu. Auf diesen Dialog freue ich mich“, so Hampel.

Video zur Wahl (Bundestag.de)

 

Pressemitteilung

SPD-Bundestagsabgeordneter Ulrich Hampel auf Antrittsbesuch bei Nottulner Bürgermeister Peter Amadeus Schneider

Der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Coesfeld – Steinfurt II, Ulrich Hampel, traf sich heute mit dem Nottulner Bürgermeister Peter Amadeus Schneider zu einem ersten Gedankenaustausch. Hampel, der im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages für den Bereich Bau verantwortlich ist, sprach mit Bürgermeister Schneider unter anderem über die Themen sozialer Wohnungsbau, die geplante Mietpreisbremse und das angesichts des demographischen Wandels gerade auch in Nottuln wichtige Thema Barrierefreiheit. „Bei der Förderung des sozialen Wohnungsbaus arbeiten Bund und Land Hand in Hand zusammen. Die Fördersumme von 800 Mio. für NRW wird teilweise aus Mitteln des Bundes finanziert,“ so Ulrich Hampel.

Bürgermeister Schneider erläutert Ulli Hampel die Pläne für den geplanten Umbau der Nottulner Geschwister-Scholl-Hauptschule

Bürgermeister Schneider erläutert Ulli Hampel die Pläne für den geplanten Umbau der Nottulner Geschwister-Scholl-Hauptschule

Weiterhin tauschten sich Hampel und Schneider über die angespannte Situation der kommunalen Finanzen und die dringend notwendige Unterstützung durch den Bund aus. Auch Themen, die sich in der Nottulner Bürgersprechstunde des Abgeordneten ergeben hatten, wurden diskutiert. „Mir ist es wichtig, den engen Kontakt zu den Kommunen und Bürgern, den ich über viele Jahre als Gewerkschafter aufgebaut und gepflegt habe, auch in meiner neuen Aufgabe weiter zu intensivieren. Die Menschen in unserer Region dürfen gewiss sein, dass ich auch künftig ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Anliegen habe und für ihre Interessen eintreten werde, getreu meinem Motto – Ulli nah dran -“, so Hampel.

Wohnraumförderung

Status

Ich begrüße die von der NRW Landesregierung beschlossene Verbesserung zur Wohnraumförderung. Die jährlichen Investitionen von 800 Mill. Euro werden sicher zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen.

Ulli Hampel mit Mike Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Landesparteitag Münster

Gemeinsam mit der schon beschlossenen Mietpreisbremse wird es für die Menschen auch in unserer Region hoffentlich einfacher bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Ich werde mich auch in Berlin dafür stark machen, dass die Maklergebühr künftig von denen bezahlt wird, die den Makler auch bestellt haben. Damit entlasten wir die Mieterinnen und Mieter sowie Hauseigentümer von einem erheblichen Kostenfaktor.